...OUT LOUD!

„Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.“

Karl Valentin

21
Sep.

Wer liest, hat mehr vom Buch #6: Schreiben 1

Welche Bücher waren oder sind für mich und für meine Arbeit hilfreich, prägend und wichtig? Diesmal eine kommentierte Bücherliste* über das Schreiben, jenes Handwerk, das wirklich JEDER von uns täglich braucht./1/ Und das uns – wie so manch Wichtiges – leider nicht in Schule und Ausbildung beigebracht wird. *Seufz*


* non-affiliate.

Clark, Roy Peter: Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben. Handbuch für Autoren, Journalisten & Texter. Berlin, 2009.

Schreiben. Macht jeder. Und zwar meist ohne groß darüber nachzudenken. (Das ist ja das Problem.) Oder wir schreiben mit dem wenigen, was von der “Grundausbildung Schule” hängengeblieben ist. Schule ist ja angeblich ambitioniert und zielt deshalb auf Vieles. Nur leider nicht darauf, dass SchülerInnen lernen, gute, verständliche, zielführende Texte zu verfassen und sie für sich und ihre Sache zu nutzen. (Sogar die korrekte Schreibweise scheint nur noch so lala eine Rolle zu spielen.) Dasselbe gilt noch immer und in verschärfter Form für Universitäten und Hochschulen, wo man sich schnell den gelehrten Ausdruck abschaut. Heißt also oft: kompliziert formuliert.

Das alles reicht vielleicht für sprachliches Kreisliganiveau. Für höhere Ansprüche und Ziele braucht es mehr. Sonst lassen wir unsere wichtigen Vorhaben im Regen stehen. Ja, wir untergraben sogar unsere Herzensanliegen mit unüberlegter, unbedachter, zufälliger, schlechter, hingeschlonzter schriftlicher Kommunikation. Also: Wie geht gutes Schreiben? So allgemein und im Detail?

Peter Clarks Buch hilft all jenen als Einstieg, die sich aufmachen, Schreiben als Teil der eigenen Profession zu begreifen. Sein Buch fasst 50 kürzere Tipps zusammen, die sich schön in Häppchen lesen lassen. Gegliedert ist das Buch in vier Abschnitte, die sich zunächst mit Basiswissen und Spezialeffekten zum Schreiben befassen. Danach geht es darum, wie man planvoll ans Schreiben geht und welche Gewohnheiten Menschen nützlich sind, die ernsthaft gute Texte verfassen und damit ihre Sache unterstützen wollen. (Und wollen wir das nicht alle?) So kommt im Laufe der Lektüre eine ziemlich volle “Werkzeugkiste” zusammen, mit der wir gleich loslegen und unser Schreiben und unsere Texte verbessern können.

Also: Eine sehr gute Einstiegshilfe. Clark bringt die wesentlichen Dinge gut lesbar auf den Punkt und macht Lust aufs Ausprobieren. Hm… Ob das wohl damit zusammenhängt, dass er sein Handwerk beherrscht?

Schneider, Wolf: Deutsch für junge Profis. Wie man gut und lebendig schreibt. Berlin, 2011.

Der wahrscheinlich größte und wichtigste Teil unserer (Arbeits-) Welt ist heute: der Umgang mit Sprache und besonders mit Texten. Vor allem also: Schreiben. Das ist schon lange so, heute aber gilt das wohl besonders. Und zwar egal, um welche Texte, welcher Länge, in welchem Medium etc. es sich auch handelt: E-Mail, Slack, Twitter, Briefe (oldschool!)… you name it.

Wie können wir diese wichtige Erkenntnis für uns nutzen? Wie werden wir besser im Schreiben? Das Buch von Peter Clark ist schon ein guter Einstieg, siehe oben. Wer sich aber im Schreiben deutscher Texte verbessern möchte, wird sich noch weiteres Material suchen wollen. Und sicher wird er oder sie dabei an Schreib-Legende Wolf Schneider nicht vorbeikommen. Generationen von angehenden und gestandenen Profis hat er beigebracht, wie sie verständlicher und erfolgreicher schreiben. Wolf Schneider tat dies sein Leben lang als leidenschaftlicher Dozent und Berater. Und weil er selbst Journalist war, natürlich auch als Autor von Büchern.

“Deutsch für junge Profis” ist eines davon. Es ist eine eine übersichtliche und leicht lesbare Anleitung, die die wichtigsten Punkte des professionellen Schreibens beleuchtet und erklärt, wie welche (oft falsch eingeübte) sprachliche Stolperfalle mit welchen Mitteln gut zu umgehen ist. Und zwar eben in deutscher Sprache. Warum findet sich dieser Hinweis hier so explizit? Weil Deutsch (wie jede Sprache) Besonderheiten aufweist, die von der Kultur und Mentalität hierzulande herrühren. Diese Besonderheiten sind von Autoren und Sprecher mit professionellen Ansprüchen in ihrem Job natürlich besonders zu beachten. Nur so können sie Sprache maximal gewinnbringend einsetzen.

Es ist möglich, dieses Buch als Überblicks-”Reader” und (minikleines) Nachschlagewerk zu nutzen. Trotzdem lohnt es sich, das Buch in Gänze und von vorne bis hinten zu lesen. Schon während der Lektüre – versprochen! – werden Sie damit beginnen, viel bessere Texte zu schreiben, weil Sie das, was Sie in der Schule nicht gelernt haben, dann wissen und einsetzen können. Und weil Sie das, was Sie falsch gelernt haben dann umlernen oder ganz sein lassen können.

Schneider, Wolf: Deutsch! Das Handbuch für attraktive Texte. Reinbek bei Hamburg, 2005.

Was für Wolf Schneiders Buch „Deutsch für junge Profis“ gilt (s.o.), gilt ebenso für dieses „Handbuch“, das ausführlicher ist und deshalb für all jene geeignet, die den Inhalt von „Deutsch für junge Profis“ vertiefen und erweitern wollen. (Ein bisschen zumindest, es gibt einige Überschneidungen). Eher also für die Schreib-Freaks unter uns, die sich reinknien wollen. Das Buch ist auch schon ein paar Jährchen alt, was durchaus bemerkbar ist. Mich stört das nicht, schließlich geht es hier um Wesentliches, also tendenziell Allgemeingültiges zum Thema gutes Deutsch, gutes Schreiben. Und das ist zeitlos.

Zinnser, William: On Writing Well. The Classic Guide to Writing Nonfiction. New York, 2006.

Dieser Klassiker über das Schreiben soll hier nicht fehlen. Auch ich habe es mit Gewinn gelesen, denn für Menschen, die wissen wollen, wie ambitioniertes, professionelles Schreiben gerade außerhalb des Geschichtenerzählens (Non-Fiction eben) so ganz allgemein geht, ist dieses Buch traditionell eines der ersten Anlaufstellen.
Bitte aber keine konkreten, handfesten, allgemeingültigen Regeln erwarten, die nur zu befolgen wären, um gut zu schreiben. Wer das sucht, ist bei Wolf Schneider besser aufgehoben. Denn Schneider fokussiert auf’s Konkrete, auf’s treffsichere Formulieren und Strukturieren.
Zinnser gibt andere nützliche Hilfestellungen, die sich eher auf die Organisation der Inhalte und den Schreibprozess als solches beziehen. Und darauf, wie man die persönliche Botschaft (und die Persönlichkeit) in die eigenen Texte bringt. Auch ein halbes Jahrhundert nach seinem ersten Erscheinen ist es ein hilfreiches Buch für Schreibanfänger. (Zuvor aber bitte Schneider und Clark lesen!)

Liesem, Kerstin: Professionelles Schreiben für den Journalismus. Berlin u.a., 2014.

Peter Clark und Wolf Schneider erklären, wie man gut schreibt. Also Sätze formt, Verben und Adjektive wann wie effektvoll einsetzt, Stilmittel nutzt etc. Wie aber baut sich ein guter Text auf? Welche Struktur hat er? Für die Antwort auf diese Fragen lohnt es sich, Kerstin Liesems Buch “Professionell Schreiben für den Journalismus” zu lesen. (Obwohl das Layout wirklich abschreckt. Jetzt mal ehrlich: Wie ist heute so etwas möglich? Ein Geheimnis des Springer-Verlags.)

Der erste Teil des Buches widmet sich den Aspekten des Schreibens (die Clark und Wolf allerdings viel besser behandeln). Der zweite und größte Teil des Buches befasst sich dann aber mit Aufbau und Struktur von klassischen journalistischen Textarten, wie z.B. Bericht, Reportage, Feature und Kommentar. Das ist die Stärke des Buches.

Kerstin Liesem nimmt die Textarten detailliert unter die Lupe. Und zwar nach dem immer gleichen hilfreichen Muster: Welches Ziel verfolgt die Textart? Wodurch zeichnet sie sich aus? Mit welchem Aufbau und mit welchen sprachlichen und Stilmitteln arbeitet sie? Gerade für uns Schreibanfänger ist besonders hilfreich, dass Kerstin Liesem viele anschauliche Beispiele anführt.

Die Zielgruppe dieses Buches sind angehende Journalisten. Doch auch für Menschen wie du und ich ist es eine lohnende Lektüre. Denn wir lernen, worauf es grundsätzlich und aus professioneller Sicht betrachtet in welcher Textform ankommt und warum. So bekommen wir ein gutes Gespür dafür, was es heißt, einen Text professionell zu strukturieren. Das können wir nutzen, um unsere eigenen „Textarten“ zu gestalten, für uns anzupassen und für uns zu nutzen: Welche unserer Botschaften bringen wir mit welchen Strukturen und mit welcher Sprache professionell und effektiv rüber?

Duden – Das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle. Richtiges und gutes Deutsch. Mannheim, 2016.

Mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt, dass viele kleine Computer-Helferlein unsere Rechtschreibung und Grammatik (fast) automatisch korrigieren. Beim aufmerksamen Schreiben selbst aber, also beim treffsicheren Formulieren, lassen uns unsere Hilfsprogramme (noch ziemlich) im Stich. Und so bleiben unsere gelegentlichen Fragen, wie wir das, was wir da gerade zu sagen versuchen, richtig oder treffender formulieren, oft unbeantwortet.

Fast. Denn der Duden-Verlag gibt noch nicht auf. The last book standing! Noch müssen wir also auf der Suche nach dem treffenden Ausdruck nicht mühsam (oder schlimmer noch: oberflächlich) hunderte von Webseiten durchgoogeln. Noch können wir – ganz oldschool und wahnsinnig schnell und effektiv – das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle zur Hand nehmen, um mit einem Handgriff und ein paar Stichwortsuchen Antworten zu finden. Das alles mag in Zeiten von KI & Konsorten aus der Zeit gefallen wirken. Trotzdem ist es: Sehr hilfreich.

Die Benutzung dieses Tools Nachschlagewerk ist sogar offline möglich. Ganz Welt-1.0-mäßig. Man nennt diese Technik: Blättern. Wie das funktioniert? Hier ein kurzes Erklär-Video:

 

 

Charvet, Shelle: Words that Change Minds. Mastering the Language of Influence. o.O, 1995.*

*(inzwischen in der dritten, überarbeiteten Auflage erschienen)
Satzstellung, Vokabular und Stilmittel? Passt, siehe Peter Clark/Schneider/Duden. Textstruktur? Passt, siehe Kerstin Liesem. Wer darüber hinaus noch tiefer einsteigen möchte, der sei auf diesen praxisbezogenen NLP-Klassiker von Shelle Charvet verwiesen.

Damit steigen wir in den psychologischen Betriebsraum der sprachlichen Kommunikation, z.B. um die Frage zu beantworten, wie man es den unterschiedlichen Menschen mit ihren unterschiedlichen Weltbildern, Wahrnehmungs- und Verarbeitungskanälen möglichst leicht machen kann, die gesendete Botschaft zu verstehen. Es geht also viel um unterschiedliche und grundsätzliche Motivationstypen, was sie ausmacht, was ihre – natürlich – sprachlichen Vorlieben sind und wie sie Informationen (bevorzugt) verarbeiten. Dieses Überblicks- und Detailwissen ist für all diejenige äußerst hilfreich, die sicherstellen wollen, dass ihre Botschaft wirklich ankommt und deshalb besonders “adressatengerecht” formulieren möchten.

Achtung: Fortgeschrittenen-Level. Mit Tendenz zum Freakigen, was Liebhaberei ja oft innewohnt…

Stein, Sol: Über das Schreiben. Affoltern a.A., 2003.

Wer es aber mal so richtig ernst meint mit dem guten bis sehr guten Schreiben, wird sehr bald merken, dass Recherche, Organisation, Formulieren, Strukturieren und Schreibroutine nicht ausreicht. Schon bald wird auffallen, dass zum professionellen Schreiben eben auch gehört, zu wissen, wie man Geschichten erzählt. Rat vom Profi empfiehlt sich dann. Den erhalten wir in “Über das Schreiben” von Sol Stein. Der erfolgreiche Verleger, dürfte einer der einflussreichsten “Schreib-Ausbilder” im 20. Jahrhundert gewesen sein. Sein Buch gilt deshalb als Klassiker. Und das natürlich zurecht.

Allerdings ist es ein Klassiker über das Schreiben von Literatur (Fachjargon: “Fiction”), auch wenn ein kleiner Abschnitt „Non-Fiction“ behandelt. Sol Steins Buch findet sich dennoch in meiner Liste, weil die Lektüre sich auch für “Business”-Schreiber lohnt. Warum? Weil wir Menschen ausnahmslos immer und in jeder Situation über Geschichten kommunizieren. So tauschen wir wichtige, allgemeingültige und spezifische Informationen aus, wir gestalten so unsere Welt, wir lernen und wachsen, wir betreiben so unsere Geschäfte… Das gilt universell: Menschen organisieren ihr (Zusammen-) Leben über Narrative. Unsere Welt besteht aus Geschichten. Und die tragen wir in unsere (bislang vielleicht gedankenlos hingeschriebenen) Geschäftstexte, E-Mails, Briefe, Protokolle, Ver- und Vorträge.

Wer diesem Prinzip folgt, wird erkennen, dass JEDER (!) Text eine Geschichte erzählt (manchmal besser, meistens schlechter). Es liegt auf der Hand, dass gute Geschichtenerzähler klar im Vorteil sind. Wer dann noch seine/ihre Kommunikation und vor allem seine geschäftliche Korrespondenz oder sonstigen geschäftlichen Dokumente bewusst besser verfasst, wird gut, reibungslos und letztlich viel erfolgreicher seine/ihre großen und kleinen Vorhaben vorantreiben können.

Mit anderen Worten: Überall ist Storytelling angesagt, wenn es uns um Wichtiges geht. Von Sol Stein können wir lernen, wie das Im Allgemeinen geht.

Simon, Fritz: Einführung in Systemtheorie und Konstruktivismus. Heidelberg, 2008.

Warum spielt Sprache insgesamt so eine bedeutende Rolle für unsere Arbeit, unsere Zusammenarbeit, unser Leben? Das lässt sich systemtheoretisch und durch die Denkschule des Konstruktivismus erklären: Die Systemtheorie geht davon aus, dass Systeme aller Art aus Kommunikationen bestehen (Systeme sind also z.B. Firmen, Projekte, Zusammenkünfte, Gespräche…). Der Konstruktivismus besagt (hier natürlich unzulässig überspitzt formuliert), dass die Welt dadurch entsteht und daraus besteht, dass wir sie überhaupt benennen und wie wir das tun, wie wir sie also beschreiben. Worüber sprechen oder schreiben wir? Worüber nicht? Welche Aspekte heben wir hervor, was lassen wir weg? Wie sprechen und schreiben wir darüber? Mit wem? Mit wem nicht? Welche Worte wählen wir? Welche nicht? Welches Medium wählen wir? Welches lassen wir außen vor? Durch die Entscheidung über diese Fragen gestalten wir unsere Realitäten, unsere eigenen und unsere gemeinsame Welt.

Aha. Noch Fragen? Dann empfehle ich diesen vom Umfang her überschaubaren, vom Inhalt her gehaltvollen Überblick von Fritz Simon, einem bekanntermaßen versierten Kenner seines Fachs. Das Buch eignet sich natürlich nicht als klassische Bettlektüre. Für Menschen aber, die die Hintergründe verstehen wollen und kein Proseminar belegen wollen, ist es eine gute, fundierte und hilfreiche, weil (bei aller Theorie) verständliche, erstaunlicherweise auch lebensnahe und stellenweise sogar witzige Basislektüre. Das liegt vielleicht daran, dass Fritz Simon sein Wissen nicht nur in seiner Eigenschaft als Dozent mit uns teilt, sondern auch aus seiner Erfahrung als Therapeut und Organisationsberater heraus.

McKee, Robert: Story. Substance, Structure, Style, and the Principles of Screenwriting. London, 2014.

Hauptsätze und Nebensätze richtig anzuordnen und verbinden, die treffenden Ausdrücke benutzen, die Textaussage mit genau der richtigen Auswahl und Anzahl von Wörtern herausarbeiten, und das alles in Strukturen, die es den Adressaten besonders leicht machen, die Botschaft zu verstehen und nachzuvollziehen: Anspruchsvoll, aber machbar (weil Übungssache), wenn es auf gutem, akzeptablem Niveau geschehen soll. Für alle, die es RICHTIG-RICHTIG machen wollen, aber ist es nur der erste Schritt.

Dann geht es weiter. Und zwar mit der Frage, wie man seine Botschaft so geschickt in Narrative und Geschichten verpackt, dass sie die Menschen wirklich berühren und mitnehmen. Sol Steins Buch (s.o.) hat uns schon grundsätzlich und detailliert in das Thema eingeführt. „Story“ von Robert McKee ist ebenfalls ein Klassiker für Schreiblehrlinge und Profis der schreibenden Zunft gleichermaßen. McKee aber ist Hollywood-Drehbuchautor und geht deshalb mit anderer Attitüde und um einiges griffiger an das Thema Schreiben heran.

Wichtig: Es geht hier um reinstes Storytelling, also das Erzählen von Geschichten. Das Buch hat also nichts explizites mit Geschäftskorrespondenz zu tun. Jeder und jede ist also selbst gefordert, das hier gesammelte praktische Wissen in seine bzw. ihre Welt und besonders Arbeitswelt zu transferieren.

Robert McKee geht für meinen Geschmack ein Ideechen zu schablonenhaft vor und ist auch etwas strikt in seinen Ansätzen. Das ist hier aber ein Vorteil. Denn so werden jene Strukturen besonders deutlich, die er vermitteln möchte. (Wir müssen ja nicht alles so strikt übernehmen.) McKee arbeitet mit dem für mich genau richtigen Maß an Übersicht, Detail und Tiefgang (und gelegentlichen Schwadronieren über das Leben an sich) die wichtigsten Elemente von Stories, Storytelling und Autorschaft heraus.

Vermutlich werden die wenigsten von uns durch die Lektüre dieses Buches einen Blockbuster schreiben. Ich z.B. hatte das auch gar nicht vor. Sicher aber schreiben viele danach ansprechender, verständlicher und anregender über Wesentlicheres. Und das ist schließlich ein willkommener Effekt. Denn Wesentliches gut rübergebracht ist, was Menschen interessiert und bewegt.

Anmerkungen und Links